0008.jpg


Taal / Sprache / Language:
Ed’s Garten Bahn nieuws
Klik hier voor een korte introductievideo van Ed’s Garten Bahn
GDPR

Weitere Informationen über die GDPR finden Sie hier 

Ed’s Garten Bahn Newsletter

Ed’s Garten Bahn on Facebook

SuperWebTricks Loading...

Original

Original |Modell | Preisen

Die HGe 4/4I ist eine Schmalspur-Elektrolokomotivbaureihe der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB), die auf Zahnrad- sowie auf Adhäsionsstrecken fahren kann. 1929/1930 wurden die Loks 11–15 anlässlich der Elektrifizierung an die damalige Visp-Zermatt-Bahn (VZ) ausgeliefert. 1939 wurde eine im mechanischen Teil verbesserte Version nachbestellt, die HGe4/4I 16. Nach diesem Vorbild, aber mit stärkerer elektrischer Ausrüstung, wurden auch die HGe 4/4I 31–37 der Furka-Oberalp-Bahn (FO) gebaut, die 1941 bis 1956 ausgeliefert wurden. Nach der Fusion von BVZ und FO gingen alle verbliebenen Loks in den Bestand der neuen MGB über.

Die VZ entschied sich 1929 nach dem Vorbild der Rhätischen Bahn für eine Elektrifizierung mit 11’000 Volt 16.7 Hertz Wechselstrom, so dass man bei 11 kV noch luftgekühlte Transformatoren verwenden konnte, was eine deutliche Gewichtseinsparung bedeutete. Die Lokomotiven 11–15 haben einen Lokomotivkasten mit zwei Führerständen, einem Gepäckabteil sowie einem Maschinen- und Apparateraum aus Leichtmetall, um so das vorgegebene Gewicht einzuhalten. Die zwei kleinen Vorbauten an den Enden, die ihnen das Erscheinungsbild eines Krokodils geben, beinhalten Hilfsaggregate. Insofern ähneln sie weniger «echten» Krokodilen, sondern eher den Lokomotiven E 44 und E 05 der Deutschen Reichsbahn.

Die Lokomotiven 16 und 31–37 hingegen erhielten neu konstruierte Aufbauten in Stahlleichtbauweise, weil der Leichtmetallkasten nicht befriedigte. Zur Verringerung des dadurch bedingten Mehrgewichts wurden die Vorbauten weggelassen und die gesamte technische Ausrüstung in den dazu verlängerten Innenraum verlegt. Statt der Vorbauten entstanden an den Enden offene Plattformen, über die die Führerstände betreten werden können. Die Transformatoren bekamen eine Ölkühlung.

Von den ehemaligen Lokomotiven der VZ (Nr. 11–15) ist nur die Nr. 15 für den Einsatz vor Nostalgiezügen erhalten geblieben. Die Nr. 16, die nach einem Umbau für Pendelzugbetrieb 1987 als Reserve für die Pendelzüge Täsch–Zermatt eingesetzt wurde, kam seit der Übernahme des Pendelzugverkehrs durch die modernen BDSeh 4/8 bei Dienstzügen zum Einsatz.

Nr. 16 wurde im Sommer 2007 mit den Scherenstromabnehmern von Lok 37 versehen und zu einem symbolischen Preis an die Dampfbahn Furka-Bergstrecke verkauft. Sie ist seit dem 10. September 2007 in Gletsch abgestellt.