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Die Doppeltriebwagen ABDe 8/8 Nummer 4001 bis 4004 der Montreux–Berner Oberland-Bahn, abgekürzt MOB, französisch Chemin de fer Montreux-Oberland bernois, bildeten ab dem Jahre 1968 lange Zeit das Rückgrat der Zugförderung auf der Strecke Montreux – Zweisimmen. Sie traten an die Stelle der Triebwagen der 3000er-Serie, den BDe 4/4 Nr. 3001-3006, die in zwei kleinen Serien ab dem Jahre 1944 beschafft wurden.

Auf den steilsten Streckenabschnitten waren die Doppeltriebwagen, die am jeweiligen Ende über einen Führerstand mit Übergangseinrichtung zu den angehängten Wagen verfügten, in der Lage bis zu 5 Personenwagen mit einem Maximalgewicht von 80 t auf der Maximalsteigung von 73 ‰ zu befördern.

Die beiden Wagenkästen in leichter Stahlbauweise, stützt sich auf jeweils zwei Drehgestelle ab und sind untereinander kurzgekuppelt. Sie können nicht alleine verkehren. Der Antrieb jeder Achse erfolgt über jeweils ein im Drehgestell, in der Längsrichtung angeordneter Motor, über ein Schneckengetriebe. Eine halbautomatische Steuerung ermöglicht eine selbständige Regulierung der vorgewählten Geschwindigkeit. Eine Widerstandsbremse ermöglicht das verschleissfreie Beharren des Zuges in den Steilstrecken sowie dessen Abbremsen. Ist das Stromnetz für eine Einspeisung von Strom aufnahmefähig, wird der Strom, statt in den Bremswiderständen vernichtet zu werden, über die Rekuperationsbremse soweit möglich ins Netz eingespeist.