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Original Be 4/4

Original | Modell | Preisen

Der Churer Pendelzug wurde 1971 in Betrieb genommen. Die Ursprungsausführung bestand aus 3 Teilen: ein Motorwagen, ein Mittelwagen und ein Steuerwagen. Dabei wurden 4 komplette Zuge mit den folgenden Nummern (Motorwagen – Mittelwagen – Steuerwagen) gebaut:

511 + B 2411 + ABDt 1711

512 + B 2412 + ABDt 1712

513 + B 2413 + ABDt 1713

514 + B 2414 + ABDt 1714

Die Motorwagen waren mit jeweils 2 Führerständen ausgestattet. Die Hinterseite des Motorwagens hatte 3 Spitzenlichter, 2 Schlussleuchten und Übergänge. Im Jahr 1979 wurde 2 weitere Züge gebaut, hierbei hat man die 4 nicht länger benötigten Führerstände benutzt. Auf diese Weise konnte man Kosten gespart. Die Übergänge und Spitzenlichter wurden verschlossen, wobei aber das Lampenhaus auf dem Dach verblieb. Die neuen Fahrzeuge trugen die Nummern:

515 + B 2415 + ABDt 1715

516 + B 2416 + ABDt 1716

1988 wurden dann 4 weitere Mittelwagen gebaut. Mit diesen Mittelwagen war man nun in der Lage 4 komplette 4-teilige Züge zu bilden. Die Nummer sind: B 2417 t/m B 2420.

Alle Wagen sind mit automatischen Kupplungen ausgerüstet. Es gibt Bilder die “wilde” Kombinationen zeigen. Dies kann man auch gut auf dem Bild am Anfang dieser Webseite sehen: man sieht einen Motorwagen, Steuerwagen, Motorwagen, Mittelwagen, Mittelwagen und Steuerwagen.

Das Einsatzgebiet der Churer Pendelzug war im Umfeld von Chur. Heute fahren diese Züge zwischen Landquart und Thusis, aber sie erreichen auch Davos, Filisur und St. Moritz. Die 5 Züge (einer bildet die Reserve) fahren pro Jahr ungefähr 120.000 – 180.000 Kilometer und dies entspricht 11% der gefahrenen Kilometern bei der RhB.

Zwischen 1971 und 1979 verkehrten die Züge in ihrer ursprünglichen Ausführung. Sie waren in der bekannten RhB-Farbe Rot lackiert und hatten einen goldenen Zierstreifen auf der Außenseite sowie das alte RhB-Logo. Die später angebrachten schwarzen Rammstangen waren noch nicht an den Endköpfen montiert. Leider existieren kaum Farbbilder aus dieser Zeit, die den Zug in der Ursprungsausführung zeigen. Die Züge waren für damalige Verhältnisse als modern zu bezeichnen. So verfügten sie bereits damals über eine Thyristorsteuerung. Durch die mangelnde Qualifikation der Lokpersonale führte dies zu vielen Problemen in den ersten Jahren, aber im Laufe der Zeit haben sich diese Züge als betriebssicher und zuverlässig erwiesen.

Bis heute haben die Züge zwischen 2,6 und 2,8 Millionen Kilometer gefahren.

Ursprünglich besaßen die Triebwagen zweite Führerstände am hinteren Ende, welche eigentlich nicht benutzt wurden. Diese wurden 1979 zum Aufbau von 2 weiteren Zügen benutzt. Dabei wurden einfach kleine Faltsitze eingebaut, Fenster und Lampen wurden geschlossen. Nur das Lampengehäuse auf dem Wagendach verblieb.

Im Jahre 1979 wurden 2 weitere Züge in Dienst gestellt. Die Ausführung wurde leicht angepasst. So war inzwischen ein silberner Streifen auf der Seite, schwarze Stosspuffer und das Logo der Rhätischen Bahn im neuen Design an diesen Zügen zu finden. Diese waren generell immer 3-teilig. Es gab nur sehr kleine Unterschiede zwischen den alten und neuen Zügen. Die 1. Klasse besaß 1 Fenster mehr und einige Verbesserungen wurden an der Türmechanik durchgeführt. Jeden Tag fuhren die Züge ungefähr 500 Kilometer: über Filisur, Thusis, Chur, Landquart, Schiers, Klosters und Davos.

Im Laufe des Jahres 1988 wurden 4 zusätzliche Wagen bestellt um die bestehenden Kapazitäten dieser Züge zu erweitern. Die Sitze waren nicht in Gruppen angeordnet, sondern man saß wie – in Bussen üblich – in Reihen und schaute somit auf den Hinterkopf des Vordermannes. Dies verhalf zu weiteren 68 Sitzen im Zug. Die Züge 513 und 514 erhielten keinen zusätzlichen Zwischenwagen. Das Erscheinungsbild war wie gewohnt: rote Lackierung mit neuem Rhätische Bahn Logo, runde Frontlichter und separate Rücklichter. Zahlreiche Bilder können hiervon im Internet gefunden werden.

Die größte Veränderung fand 2009 statt und war natürlich der Austausch der Scheinwerfer gegen die rechteckige Variante mit integrierten Schlussleuchten, die bereits bei allen Lokomotiven der RhB zu finden waren.